Rauhnächte - eine besonders mystische Zeit


Rauhnächte – eine/meine besondere mystische Zeit

Aus eigener Erfahrung weiß ich jetzt, dass die Rauhnächte nicht einfach sind. Wir schreiben heute den 24. Januar 2020 und ich spüre irgendwie die Magie der Rauhnächte nach.
Ich lese nach was ich an diesem Tag alles aufgeschrieben habe, nehme mein „Tagebuch der Rauhnächte“ zur Hand, gehe in mich, fühle nach, mache sogar einen Kopfstand in meinem Kopfstandstuhl. Es fühlt sich gut an, aber auch irgendwie ein bisschen durcheinander. Ich schaue nach meiner Orakel-Karte, alles passt für heute! Also gut, ich bin gespannt was mich am nächsten Tag bzw. nächsten Monat anspricht. Mein Mantra seit zwei Tagen ist das
 Ganesha Mantra
Om Gam Ganapataye Namaha
Ganesha räumt alle Hindernisse aus dem Weg.
Ganesha ist der elefantenköpfige Gott im Hinduismus. Er symbolisiert die Beseitigung aller Hindernisse und steht für einen guten Anfang.
Ich bin gespannt ob es eine Bedeutung hat.
Was habe ich sonst noch erlebt in den Rauhnächten? Ich habe eine wunderschöne Einführung bekommen und bin gemeinsam mit Kim Kassandra, vom Yoga Mobil, und ihrer Gruppe in die Rauhnächte eingetaucht.
Es war der 21.12., die Wintersonnenwende, die längste Nacht des Jahres. Die Nacht leitet die Rauhnächte ein, eine magische Nacht, alle Handlungen in dieser Nacht haben also eine große Kraft.
Wir wurden gereiningt, wir meditierten, machten Yoga und haben uns gemeinsam auf des Weg für „unsere Rauhnächte gemacht“.
Ich zog meine Orakelkarte, die mich bis heute und für das ganze Jahr 2020 begleiten wird .
13 Wünsche habe ich auf 13 notiert, diese gefaltet und jeden Tag einen verbrannt, ohne zu wissen was auf diesem drauf steht. Am 21.12. spürte ich schon richtig die Energie. Hitze steigt auf, das Feuer in mir (Element Feuer).
Diese 13 Zettel packte ich in ein Säckchen, das ich an einem wundervollen Ort aufbewahrte, bis zum 24.12., Tag 1. Jeder der 12 Tage steht für einen Monat im kommenden Jahr.
Ab diesem Tag verbrannte ich jeden Tag einen Zettel, ohne ihn zu lesen. An einigen Tagen zog ich vorher noch eine Orakelkarte und räucherte meine Räume. Täglich machte ich Yoga und meditierte. Ich notierte mir alle meine Träume,  meine Stimmung, das Wetter, eigentlich alles was mir bedeutsam vorkam.
Ab und an stellte ich mir die Frage ob ich auch das Richtige auf meinen „Wunschzettel“ geschrieben habe. Aber es gibt kein „Richtig“ und kein „Falsch“. Es gibt nur ein „Jetzt“.
Ich stellte mir diese Frage am 11. Tag, am 5. Januar. „Loslassen – Abschied nehmen“ das ist der Monat November, komisch, aber so soll es sein…
Seit dieser Nacht spürte ich Energie und war so energiegeladen, dass ich in meiner nächsten Yoga Stunde 108 Sonnengrüße in 55 Minuten absolviert habe.
Die 108 ist eine heilige Zahl und gilt in Indien als die bedeutsamste aller Zahlen.
Die  „1“ steht für ein göttliches Prinzip, die „0“ für die Leere oder Fülle und die „8“ für die Ewigkeit, bzw. Unendlichkeit. Oder auch „thing, nothing and everything“ („Etwas, Nichts, Alles).
Dieser Tag fühlte sich unglaublich gut an.
An Tag 12, also Dezember, zog ich ein Resümee in der Nacht der Wunder. Ich dachte über die Dinge nach, die in den vergangenen Rauhnächten nicht ganz so glatt gelaufen sind und „bereinigte“ sie. Es war die Nacht der Wunder. Ich ließ mir Zeit und machte die Yoga Übung „Majariasana“.
Um 24 Uhr endeten die Rauhnächte.
Ich spürte eine transformierende Kraft und war gespannt was 2020 bringt. Ich öffnete meinen letzten Zettel, legte ihn an mein Herz und begab mich in die Shavasana – die Totenstellung. Ich habe keine Hemmungen vor dem Orakel.
Rauhnächte können zu innerem Frieden verhelfen, sie lassen dich das alte Jahr mit Dankbarkeit annehmen, sie geben dir Raum für deine Wünsche und Visionen für das neue Jahr und sie begleiten dich in dem kompletten neuen Jahr.
Der letzte Zettel, bzw. Wunsch, ist der, um den du dich im nächsten Jahr selbst kümmern darfst. Bewahre ihn an einem sicheren Ort auf, damit du ihn nicht aus den Augen verlierst.
Bleibe ruhig und habe Geduld mit dir.